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Point of Sale (POS) - Lexikon

Nachfolgend finden Sie interessante Informationen zum Thema „Point of Sale“.

Akkus

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
Li-IonDer Lithium-Ionen Akku funktioniert auf der Basis von Lithium und Graphit. Diese Art ist sehr verbreitet, da sie eine hohe Energiedichte hat. Bedeutet auch bei einer geringen Masse ist die gespeicherte Energie hoch. Er wird in Notebooks, Handys und Digitalkameras, sowie Elektrowerkzeuge verwendet.+ In vielen Geräten vertreten da bei geringer Masse eine hohe Energiedichte erreicht wird.- sehr Empfindlich auf Beschädigung, Überladung und Temperaturen
Li-PolyDer Lithium-Polymer Akku funktioniert auf der Basis von Lithium und Graphit. Er verwendet, im Gegensatz zu dem Lithium-Ionen Akku, eine feste Polymerbasis als Elektrolyt statt eines flüssigen Elektrolyten. Dieser Akku hat eine hohe Leistung, Lebensdauer und sehr geringes Gewicht, sowie eine sehr geringe Selbstentladung, ist aber sehr Empfindlich auf Beschädigung, Überladung und Temperaturen. Schon bei Temperaturen außerhalb des 0 bis 60 Grad Celsius Bereiches, kann der Akku Schaden nehmen oder sogar zerstört werden.+ hohe Leistung
+ Lebensdauer
+ geringes Gewicht
+ geringe Selbstentladung
- sehr empfindlich auf Beschädigung, Überladung und Temperaturen

Strichcode-Typen

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
1DBarcodes (oder auch Strichcodes) bestehen aus verschieden breiten, parallelen Strichen. Dieses Muster kann mit Barcodescannern gelesen und entschlüsselt werden. Barcodes können Zahlen, Buchstaben bzw. je nach Barcode-Art sonstige Daten enthalten.
Am weitesten verbreitet sind Produkt-Barcodes. Damit können Artikel an der Kassa schnell und eindeutig identifiziert werden.
+ schnelle Produkterkennung - begrenzter Informationsinhalt
2D2D-Codes enthalten Informationen sowohl in Zeilen als auch Spalten und haben dadurch ihr typisches Aussehen. Die Informationsdichte in so einem Code ist um ein vielfaches höher als in klassischen Barcodes.
Ein weit verbreiteter 2D-Code ist der sog. QR-Code, mit dem auf Plakaten oder in Prospekten oft auf Internetseiten verlinkt wird.
+ hohe Informationsdichte- kann nur von speziellen Scannern erkannt werden
AddOn-CodeEAN Barcodes können mit einem sogenannten AddOn-Code versehen sein. Das ist ein kleiner, zusätzlicher Barcode, der vom Haupt-Barcode ein wenig abgesetzt noch zusätzliche Informationen wie z.B. Heft- oder Ausgabe-Nummern enthalten kann. + zusätzliche Informationen können angegeben werden- verbraucht Platz

Betriebssysteme

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
AndroidAndroid ist ein Betriebssystem das hauptsächlich auf Handys, MDE Geräte und Order-Terminals läuft. Der Vorteil dabei liegt in der offenen Architektur und die Möglichkeit mit den Apps gezielt die Funktionen der Geräte anzusprechen.+ offene Architektur
+ Apps können gezielt die Funktionen der Geräte ansprechen
- PDF´s und Office Dateien können gelesen, aber nicht bearbeitet werden.
iOSApple iOS (früher iPhone OS oder iPhone Software) ist ein von Apple entwickeltes mobiles Betriebssystem für das iPhone, das iPad, das iPad mini und den iPod touch.
macOSmacOS, ursprünglich Mac OS X, ist das bislang kommerziell erfolgreichste Unix-basierende Betriebssystem für Personal Computer und wird vom kalifornischen Unternehmen Apple entwickelt.
Windows 7Windows 7 ist der Nachfolger von Windows Vista. Es ist die kompatibelste Windows Version.+ vollwertiges Windows
+ sämtliche Programme können installiert werden
- höherer Preis
- Aktivierung notwendig
- veraltet
Windows 8/8.1Windows 8.1 existiert seit dem 26.10.2012. Derzeit gibt es noch keine spezielle POS Version.+ schnellerer Systemstart- umständliches Kachelsystem wenn kein Touchscreen vorhanden
- veraltet
Windows 10Windows 10 löst seit Juli 2015 alle vorhergehenden Windows-Versionen ab. Die aktuellste Version ist 1511 vom 12.4.2016.
Windows 10 MobileWindows 10 Mobile ist das mobile Betriebssystem von Windows. Es läuft auf Handheld-Geräten, Order-Terminals, PDA´s und Windows Phones. Die aktuellste Version ist 6.5, die 2010 erschienen ist.+ gute Benutzerfreundlichkeit für Neueinsteiger - bei zu vielen Apps kann eine Unübersichtlichkeit entstehen
Windows CEWindows CE ist eine Betriebssystemlinie von Microsoft. Für eingebettete Systeme, Thin Clients und Handhelds vorgesehen.
Die Buchstaben „CE“ sind keine Abkürzung, sondern Andeutung einer Vielzahl von Konstruktionsgrundsätzen wie Kompaktheit, Kompatibilität und Effizienz.
+ geringer Ressourcenaufwand- nur für Embedded-Anwendungen mit oder ohne Display gedacht
Windows Embedded 8 StandardEmbedded - Version von Windows 8 + geringer Hardwareaufwand - kein Office möglich
- kein Virenscanner möglich
Windows Embedded 8.1 HandheldSpeziell für mobile Geräte gemacht, Anbindung von Kartenlesern, Barcode-Scannern usw. eingebaut.+ geringer Hardwareaufwand - kein Office möglich
- kein Virenscanner möglich
Windows Embedded 8.1 IndustryGleiche Basis wie Windows 8.1, spezielle Schnittstellen für industrielle Geräte+ geringer Hardwareaufwand - kein Office möglich
- kein Virenscanner möglich
Windows Embedded 8.1 ProAuf Basis von Windows 8.1, startet schneller und muss nicht heruntergefahren weden.+ geringer Hardwareaufwand - kein Office möglich
- kein Virenscanner möglich
Windows Embedded POSReady 7PosReady 7 ist eine Embedded Version von Windows 7 speziell für POS Systeme.+ geringer Hardwareaufwand - kein Office möglich
- kein Virenscanner möglich
- veraltet
Windows XPWindows XP war vom 25.10.2001 bis zum 30.01.2007 die aktuellste und am weit verbreitete Version von Windows.+ geringer Hardwareaufwand- veraltet

Drucker

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
BondruckerBondrucker stehen so gut wie bei jeder Kasse/Bonierstation. Sie drucken Rechnungen, Küchen-/Schankbons und ähnliches. Bon Drucker sind meistens Thermopapierdrucker, in der Gastronomie, speziell in der Küche, können aber auch Normalpapierdrucker zum Einsatz kommen.+ klein und platzsparend
EtikettendruckerEtikettendrucker werden vorrangig im Handel verwendet. Es sind entweder Thermodrucker, mit denen können entsprechende Thermoetiketten bedruckt werden, oder Thermo-Transferdrucker, mit denen man auch Kunststoffetiketten bedrucken kann. Diese sind dann wetterfest, und werden oft im Baumarkt/Gartenhandel verwendet.+ kann wetterfeste Kunststoffetiketten verwenden

Druckverfahren

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
NadeldruckBedruckt Bon Rollen mit Normalpapier. Der große Vorteil von Nadeldruckern, gegenüber den Thermopapierdruckern, ist die Hitzebeständigkeit des Papiers. Ihr Haupteinsatzzweck ist sicher der Küchenbereich in der Gastronomie. Ein zweifärbiger Druck ist leicht zu realisieren, da es bereits zweifärbige Farbbänder gibt+ Dokumentenecht
+ Hitzebeständig
- langsamer Druck
- laut
- Farbband oder Tinte notwendig
ThermopapierThermodrucker „bedrucken“ spezielles Papier (Thermopapier) durch Hitzeeinwirkung. Der Druckkopf besteht aus zahlreichen Spalten die gezielt erhitzt werden können und reicht dabei im Normalfall über die gesamte Papierbreite.+ Kostengünstig
+ Schnell
+ Leise
+ einfach in der Handhabung
- nicht Dokumentenecht
- nicht Hitzebeständig
- temperaturempfindlich
ThermotransferEs wird über spezielle Folien gedruckt. Die Beschichtung der Folie wird durch den Druckkopf gezielt geschmolzen und so auf das Trägermaterial aufgebracht.
Thermotransferdrucker sind im Bereich der Etiketten- & Kartendrucker sehr weit verbreitet und zur Produktion von wasserfesten und outdoor-tauglichen Etiketten geeignet (z.B. Schlaufenetiketten im Gartenhandel).
+ auch Normalpapier
+ kein ausbleichen
+ kein verfärben
- Grauschattierungen nur bedingt möglich
- höhere Kosten wegen Farbband
- am Farbband lässt sich alles nachvollziehen was gedruckt wurde (Datensicherheit)

Etikettentypen

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
ThermoetikettenThermoetiketten verfärben sich genau wie Bon Rollen unter Hitzeeinwirkung. Es gibt sie unterschiedlichsten Größen und Formen. Achten sollte man darauf, ob sie wieder ablösbar sein sollen oder nicht. Da sich Thermoetiketten auch nach einiger Zeit verfärben, ist der Haupteinsatzzweck, Produkte zu kennzeichnen die sich in kurzer Zeit verkaufen.+ günstig
+ schnell in großen Mengen druckbar
+ leicht auf den Produkten aufzubringen
- bleichen aus
- Etikettendrucker notwendig
PapieretikettenPapieretiketten müssen mit Farbe bedruckt werden. Es gibt sie als Rolle, oder aber auch in A4 für Laser/Tintenstrahldrucker. Der Vorteil dabei ist aber, dass sie nicht ausbleichen. Sie eignen sich dadurch hervorragend für die dauerhafte Kennzeichnung von Regalplätzen, für Regalbeschriftungen und Produkt-Preisauszeichnung über einen längeren Zeitraum.+ als A4 Bogen für Bürodrucker
+ als Rolle ebenfalls schnell in großen Mengen verarbeitbar
+ bleichen nicht aus
- zusätzliche Kosten durch Farbband/Toner/Tinte
PlastiketikettenKunststoff-Etiketten gibt es aus verschiedenen Materialien, die sich hauptsächlich durch Temperatur- und Feuchtigkeitsbeständigkeit unterscheiden. Haupteinsatzzweck ist die Kennzeichnung von Produkten im Außenbereich, und überall wo die Etiketten besonderen Umwelteinflüssen wiederstehen müssen.+ flüssigkeitsresistent
+ temperatur- und lichtresistent
+ abwischbar
- teurer als vergleichbare Papier/Thermo Etiketten
Schlaufen und JuwelieretikettenAls Schlaufen- und Juwellieretiketten werden solche Etiketten bezeichnet, die um einen Gegenstand gewickelt werden. Sie sind meist aus Kunststoff und werden im Thermotransfer- oder Nadeldruck-Verfahren bedruckt. Typische Anwendungsgebiete sind der Pflanzenbereich, in Baumärkten und bei Christbäumen.
Juwelieretiketten werden zusammengeklebt.
+ kann um Gegenstände herumgewickelt werden- bei falschem Aufkleben kann es zu Problemen beim Scannen führen

Kassenladen

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
FrontöffnungKassenladen mit Frontöffnung werden klassisch unter Verkaufspulten verbaut. Sie können aber auch direkt unter POS Systeme gestellt werden. Bei dieser Lade sind keine besonderen baulichen Maßnahmen erforderlich. Jedoch sind die Abmessungen zu beachten, und den Platzmöglichkeiten anzupassen. Angeschlossen werden Kassenladen entweder direkt an den POS Systemen, oder aber auch an den Bon Druckern.+ überall einsetzbar
+ großes Fassungsvermögen
- nicht für Transport ausgelegt
SpringdeckelKassenladen mit Springdeckel sind sehr oft in Supermärkten anzutreffen. Ihre Vorteile sind die kompakte Bauweise, und die Möglichkeit die gesamte Lade mitzunehmen. Somit bleibt bei jedem Kassierer seine eigene Lade, und Fehlbestände sind eindeutig zuzuordnen. Diese Lade setzt aber speziell dafür ausgelegte Möbel voraus. Diese Form wird eigentlich überall, wo es mehrere Kassen gibt, eingesetzt.+ transportabel
+ kompakte Bauweise
+ platzsparend
-weniger Stauraum für Banknoten und Münzen
VertikalBeim vertikalen Einsatz werden die Scheine eben vertikal sortiert. Üblicherweise gibt es auch für jeden Wert ein eigenes Fach. Diese Trennung ermöglich ein schnelleres und genaueres Herauszählen von Wechselgeld, und ist an Verkaufsstellen mit hoher Frequenz und Bargeldanteil ratsam.+ genauere Unterteilung der Geldscheine
+ Fehlerquellen für falsches Herausgeben minimiert
- wenig Platz für die einzelnen Scheine und Münzen
- nur kleines Gutschein/Belegfach
HorizontalHorizontal Einsätze haben maximal 4 Fächer in welche Geldscheine gelegt werden. Die Sortierung ist hier weniger genau, dafür passt aber gesamt mehr Geld hinein. Das Münzfach ist für gewöhnlich herausnehmbar, um Belege oder Gutscheine abseits der Geldscheine aufbewahren zu können.+ große Münzfächer
+ großes Belegfach
+ große Scheinfächer
- weniger genaue Unterteilung bei den Geldscheinen
- Fehler bei der Herausgabe leichter möglich

Kassensystem - Arten

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
All-In-OneComputer und Touchmonitor sind in diesem All-In-One-System in einem zusammenhängenden Gehäuse verbaut und zusätzlich ist auch noch ein Bon Drucker dabei. Vorteile: Das System ist kompakt, platzsparend und besteht aus aufeinander abgestimmten Komponenten.+ platzsparend- Änderungen und Erweiterungen nur begrenzt möglich
KompaktComputer und Touchmonitor sind bei Kompaktkassen in einem zusammenhängenden Gehäuse verbaut. Vorteile: Das System ist kompakt, platzsparend, und besteht aus aufeinander abgestimmte Komponenten.
Zusatzperipherie wie z.B. Magnetkartenleser oder Kundendisplay können optional integriert werden.
+ platzsparend- Änderungen und Erweiterungen nur begrenzt möglich
VerteiltDas Kassensystem besteht aus einzelnen Komponenten (Monitor, Computer, …), die individuell zusammengestellt und im Kassentisch verbaut werden können. Bei sehr begrenztem Platzangebot (z.B. geringer Stellfläche) kann so der Monitor platzsparend auf zum Beispiel einer 'SpacePole' Montagevorrichtung angebracht werden, während die weiteren Komponenten unter dem Tisch montiert werden.+ viele Möglichkeiten in der Hardware-Konfiguration.
+ ideal bei wenig Platz
- Gesamt-Platzbedarf größer als bei einer Kompaktkasse

Mobile Systeme

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
MDE´sZusatzperipherie wie z.B. Magnetkartenleser oder Kundendisplay können optional integriert werden.
Order Terminal indoorOrder Terminals sind kleine, mobile Touchterminals, welche vorrangig in der Gastronomie Verwendung finden. Sie sind spritzwassergeschützt und ermöglichen eine drahtlose Bonierung. Die Anbindung an das POS-System erfolgt entweder per W-LAN oder aber per RF-Technik. Der große Vorteil von Order Terminals ist, dass der Kellner vom Gastraum aus, Aufträge für Schank und Küche platzieren kann. Auch splitten von Tischrechnungen wird dadurch wesentlich vereinfacht.+ spritzwassergeschützt
+ drahtlos
- nicht für den Einsatz im Sonnenlicht geeignet
Order Terminal outdoorOrder Terminals sind kleine, mobile Touchterminals, welche vorrangig in der Gastronomie Verwendung finden. Sie sind Spritzwassergeschützt, und ermöglichen eine drahtlose Bonierung. Die Anbindung an das POS-System erfolgt entweder per W-LAN oder aber per RF-Technik. Der große Vorteil von Order Terminals ist, dass der Kellner vom Gastraum aus, Aufträge für Schank und Küche platzieren kann. Auch das Splitten von Tischrechnungen wird dadurch wesentlich vereinfacht. Die Outdoor Variante unterscheidet sich von der Standard-Variante durch bessere Lesbarkeit des Displays, auch bei Sonnenlicht.+ spritzwassergeschützt
+ drahtlos
+ bessere Lesbarkeit im Sonnenlicht
- teurer als das indoor Model

Scanner Typen

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
HandscannerDiese Gruppe beinhaltet alle Scanner die üblicherweise in der Hand gehalten werden. Sie werden üblicherweise mit Kabel (USB oder RS-232) an den POS-Terminal oder PC angeschlossen. Es gibt jedoch auch kabellose Varianten mit W-LAN oder Bluetooth. Die meisten Handscanner lassen sich mit einem Standfuß auch zu Tischscannern umfunktionieren. + auch drahtlos
+ kann mit einem Standfuß auch als Tischscanner verwendet werden
PräsentationsscannerHierbei handelt es sich um klassische Tisch-Scanner. Diese sind meistens festmontiert, es gibt jedoch auch Modelle wo sich der Scanner wieder in die Hand nehmen lässt.+ manche auch als Handscanner verwendbar- unflexibel wenn montiert
EinbauscannerDiese Scanner werden üblicherweise in Verkaufspulten verbaut (Supermarktkassen). Es gibt auch Modelle mit Waage-Funktion.+ Auch erhältlich mit einer Waagefunktion- unflexibel wenn montiert
PreischeckerPreischecker werden oft in Verkaufsregalen verwendet, damit der Kunde selbst den Preis oder Zusatzinfos eines Produktes abrufen kann. (z.B. Wein-Informationen) + Kunden können selbst den Preis sowie Infos über ihr Produkt nachprüfen

Scantechnologie

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
CCDÜber eine Leuchtdiode wird der Barcode beleuchtet und vom CCD-Sensor im Scanner erkannt. CCD-Scanner sind sehr einfach, robust und kostengünstig.
CCD-Scanner müssen im Normalfall sehr nahe an den Barcode gehalten werden.
+ einfache Anwendung
+ schnelles Erfassen des Barcodes „auf Knopfdruck„
+ erhöhte Lesesicherheit durch mehrmalige Dekodierung des Codes
+ keine beweglichen mechanischen Bauteile
+ relativ hohe Auflösung
- möglicher Leseabstand ist relativ gering
- erfassen von 2D-Barcodes nicht möglich
ImagerEin Imager, auch Kamera-Scanner, ist ein Barcode-Scanner. Es wird ein Bild des Barcodes gemacht und dieser wird von einer Software analysiert und eingelesen. Dies ermöglicht das Scannen von 2D-Barcodes und Barcodes, die z.B. auch auf Handys angezeigt werden.+ Omnidirektionale Erfassung des Codes
+ keine beweglichen Spiegeloptiken, daher deutlich robuster
- relativ teure Technik
-relativ geringe 1D Auflösung (verglichen mit 1D CCD Scanner)
LaserscannerÜber eine Laserdiode und einen rotierenden bzw. schwingenden Spiegel wird ein linienförmiger Laserstrahl erzeugt der über den Barcode gehalten wird. Die Vorteile vom Laserscanner liegen in der einfachen Anwendung, hohen Scanraten (Scangeschwindigkeit) und der Lesegenauigkeit, mit der auch sehr kleine Barcodes gut gescannt werden können.
Die Ausrichtung vom Barcode ist egal, jedoch muss die Scanlinie den Barcode in seiner ganzen Breite erfassen können.
+ Hoher Leseabstand möglich lesen auch unter schwierigen Lichtbedingungen
+ einfache Anwendung
+ hohe Lesegeschwindigkeit
- erfassen von 2D-Barcodes nicht möglich
- durch mechanisch bewegliche Komponenten erhöhte Störanfälligkeit
Omnidirektionale LaserscannerOmnidirektionale Laserscanner erzielen eine hohe Leseleistung, da durch eine Kombination aus Spiegeln ein ganzes Feld aus verschieden ausgerichteten Scanlinien erzeugt wird. Die Ausrichtung des Barcodes ist somit nicht nötig.+ omnidirektionale Erfassung des Codes
+ keine beweglichen Spiegeloptiken
+ robust
- relativ teure Technik
- relativ geringe 1D Auflösung (verglichen mit 1D CCD Scanner)

Schnittstellen

BluetoothBluetooth ist eine Art der drahtlosen Übertragung von Signalen und kann bis zu einer Distanz von 100 m reichen. Bluetooth wird für Schnittstellen zu Peripheriegeräten wie z.B. Bon Druckern genutzt. + bei Einschaltung automatisches Verbinden
+ innerhalb des Bereiches überall erreichbar
- bei permanentem einschalten erhöhter Stromverbrauch
Cat-5/Cat-6
DisplayPortDer DisplayPort ist seit 2006 in Umlauf. Diese Schnittstelle dient zum Anschluss von Monitoren und Displays und kann automatisch zwischen HDMI, DVI, oder VGA umschalten, je nachdem welcher Adapter verwendet wird. Weiters kann sie dank eines zusätzlichen Kanals auch für Übertragungen von Touch-Displays oder im Display integrierten Kameras genutzt werden.+ kann automatisch zwischen HDMI, DVI und VGA umschalten
DVIDVI ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten. Es werden üblicherweise Digitale (DVI-D), manchmal aber auch nur Analoge (DVI-A) Daten übertragen. Zusätzlich gibt es noch den DVI-I Standard, mit diesem Anschluss ist beides möglich.+ gegenüber HDMI stabilere Buchsen- kann nur Videosignale übertragen
- durch die größeren Stecker wird viel Platz auf den Bildschirmen verbraucht
HDMIHDMI eine Schnittstelle zur Übertragung von Bild und Ton für z.B. Fernseher, Computer und Beamer. Es löst die DVI Schnittstelle ab.+ für Audio und Video wird nur noch ein Kabel benötigt- Bei einem längeren und schwerem Kabel kann es zu einem Wackelkontakt kommen
LAN mit RJ-45
PCI Express MiniMini PCI Express ist der Nachfolger des Mini-PCI-Steckkarten-Formates für Notebooks. Damit können Erweiterungskarten wie z.B. SSD-Festplatten, WLAN-Schnittstellen oder TV/Video-Karten in das System eingebaut werden.+ damit können Erweiterungskarten in das System eingebaut werden
PoweredUSBNeben der üblichen USB-Schnittstelle mit 5V Stromversorgung finden sich im POS-Bereich häufig auch spezielle USB-Schnittstellen mit 12V (rote Stecker) und 24V (grüne Stecker) Stromversorgung. Über diese PoweredUSB Ports können Peripheriegeräte wie z.B. Drucker oder Touchmonitor mit Strom versorgt werden. Dadurch können Platz und zusätzliche Netzteile eingespart werden. + weniger zusätzliche Netzteile- verbraucht viel Platz
PS/2PS/2 ist eine sehr weit verbreitete Schnittstelle für den Anschluss von Tastaturen und Computermäusen. Auch hier findet weitgehend eine Verdrängung durch USB-Tastaturen und -Mäuse statt. Im POS-Bereich ist die Verfügbarkeit von PS/2-Anschlüssen für spezielle (programmierbare) Kassentastaturen nach wie vor relevant.+ ein freier USB-Steckplatz mehr- verbreitet von USB abgelöst
RFIDRFID ermöglicht die automatisierte Erkennung von RFID-Transpondern. Seit den 1970er-Jahren wird die RFID-Technologie in Warensicherungssystemen eingesetzt. Als Transponder dient hier das meist unauffällige Klebe-Etikett, in das eine Metallspule eingearbeitet ist. Wird dieses Etikett beim Kassiervorgang nicht entwertet, kann es beim Passieren der RFID-Antennen (z.B. beim Geschäftsausgang) erkannt werden und löst so den Alarm aus.+ geringere Chance von Diebstahl- empfindlich gegenüber elektromagnetischen Feldern
RS-232RS232-Schnittstellen (auch COM-Ports) sind die klassischen, 9poligen serielle Schnittstellen eines Computersystems. Während sie im Home- & Office-Bereich weitgehend durch USB-Schnittstellen abgelöst wurden, sind RS232-Schnittstellen im POS-Bereich noch häufig anzutreffen.
Im Gegensatz zu USB-Schnittstellen können RS232-Schnittstellen direkt (z.B. COM 3 oder COM 1) angesprochen werden. Peripheriegeräte können somit gezielt mit Daten beschickt werden.
RS232-Schnittstellen können stromführend die angeschlossenen Peripheriegeräte mit bis zu 5V versorgen.
+ können direkt angesprochen werden
+ durch festschrauben kann kein Wackelkontakt entstehen
USB
VGADer VGA-Anschluss ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten
WLANWLAN ist ein lokales Funknetzwerk mit dem mobilen Gerät wie Notebooks oder Smartphones auf Netzwerkressourcen zugreifen und so z.B. mit dem Internet verbunden werden können.
WLAN ermöglicht hohe Datenübertragungsraten und einfache Verbindung der Geräte.
+ günstiger als Verkabelung
+ keine störenden Kabel
- leichter zu hacken
- die Übertragung ist nicht so stabil wie bei LAN
- begrenzte Reichweite

Touch-Displays

KategorieBeschreibungVorteileNachteile
Resistiver TouchBei einem resistiven Touchbildschirm sind zwei elektrisch leitfähige Schichten über den Bildschirm gelegt. Diese sind meistens mit 4 oder 5 Drähten („Four Wire“ bzw. „Five Wire“) angeschlossen. Durch Berührung werden die Schichten an der Druckstelle zusammengedrückt und die Position kann über den elektrischen Widerstand gemessen und exakt bestimmt werden. Da der resistive Touch auf Druck reagiert, kann die Bedienung auch mit Handschuhen, Plastikstiften oder anderen Gegenständen erfolgen.+ kann auch mit Handschuhen, Plastikstiften und/oder anderen Gegenständen bedient werden- nicht so stabil
Kapazitiver TouchBei kapazitiven Touchbildschirmen reagiert eine beschichtete Folie auf Berührung mit Fingern bzw. leitenden Materialien. Die Bedienung von kapazitiven Touchoberflächen mit z.B. Handschuhen oder üblichen Plastikstiften (Stylus) ist daher nicht möglich.+ stabil- Handschuhe oder Plastikstifte können nicht verwendet werden
Infrarot-Touch (IR-Touch)IR-Touchbildschirme legen ein „Lichtgitter“ aus horizontalen und vertikalen IR-Strahlen über die Bildschirmoberfläche. Dort wo die Lichtstrahlen durch Berührung unterbrochen werden, wird der Touch ausgelöst. Da IR-Touch ohne über den Bildschirm gelegte Folien und Sensorflächen auskommt sind IR-Touchbildschirme meist heller und robuster. IR-Touch ist bei direkter Sonneneinstrahlung bzw. im Outdoor-Einsatz nur bedingt geeignet, da durch den im Sonnenlicht natürlichen Infrarotanteil Überlagerungen und Störungen der Touchfunktion verursacht werden können. Auch können über den Bildschirm kriechende Insekten den IR-Touch „bedienen“ und so Fehler verursachen. Hier kann ein Unintentional-Touch-Sensor Abhilfe schaffen.+ hell
+ robust
- Bei Lichteinfall teilweise fehlerhaft
Akustik Touch (APR-Touch) + stabil
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